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Kerstin Kragh bei ihrer Arbeit als Coach
Traumberuf Trainer/Coach: individuelle Veränderungen!

Ein Interview mit Kerstin Kragh (Trainer und Coach). 

Liebe Kerstin, wie bist du auf die Idee gekommen Trainer/Coach zu werden?

Eine negative & eine positive Erfahrung nach meinem Abitur waren mitunter ausschlaggebend:

➖ die Berufsberatung in der Oberstufe: Mir wurden aufgrund meiner Leistungskurse (Latein und Sozialkunde/Geschichte) genau zwei Berufe vorgeschlagen: Lehrerin oder Arbeit im Archiv. Nicht sehr stärkenorientiert und motivierend für mich.

➕ ein privates Coaching zur Berufsfindung: Hier habe ich durch eine individuelle Potentialanalyse erfahren, was mich wirklich ausmacht und welche Möglichkeiten, ausgehend von meinen Interessen und Stärken, für mich Sinn machen. Dabei habe ich gespürt: „GENAU DAS will ich machen!“.

Was gefällt dir am besten an deiner Tätigkeit als Trainer/Coach?

Ich liebe es immer wieder in das individuelle System meines Gegenübers einzutauchen. Wenn wir dann gemeinsam relevante Muster erkennen und diese so verändern können, dass mein/e Klient*in wieder selbstbestimmt und mit gesteigerter Lebensfreude sein/ihr Potential leben kann, leuchten unser beider Augen.

Was war bisher die schönste Erfahrung als Trainer/Coach?

Als aktuelle Erfahrung war es die Rückmeldung einer Führungskraft, die ich begleiten darf. Durch das Coaching haben wir uns mit einem emotionalen Prozess ganz neu an ihr Thema angenähert, an das sie durch diverse andere Maßnahmen und Reflexionen noch nicht rangekommen ist. Nah am Menschen tiefsitzende Themen aufzulösen, ist eine Erfahrung, die mich in besonders positiver Weise geprägt hat.

Ist bei einem deiner Trainings/Coachings schon einmal etwas schief gelaufen?

Für ein Teamtraining habe ich mich auf einen halben Durchführungstag eingelassen, was für die Erwartungshaltung und die Teilnehmer*innenanzahl zu wenig Zeit war. Hier bin ich seitdem klarer in der Kommunikation, was entsprechend der Erwartung auch an Zeit nötig ist.

Beschreibe deine Arbeit als Trainer/Coach in drei Worten!

Veränderung – Herz – individuell

Matthias Kating bei seiner Arbeit als Coach
Traumberuf Trainer/Coach: herausfordernd & inspirierend!

Ein Interview mit Matthias Kating (Trainer und Coach). 

Lieber Matthias, wie bist du auf die Idee gekommen Trainer/Coach zu werden?

Ich hatte schon immer Spaß daran Wissen aller Art zu sammeln, mit Menschen zu teilen und zu diskutieren. Als ich rausgefunden habe, dass man damit andere Menschen individuell unterstützen kann und es beruflich ausüben kann, stand die Entscheidung für mich fest.

Was gefällt dir am besten an deiner Tätigkeit als Trainer/Coach?

Der Moment, in dem mein Gegenüber eine neue Erkenntnis bekommt oder einen Schritt weiterkommt. Das ist für mich der allerschönste Moment, der mich motiviert immer wieder dranzubleiben.

Was war bisher die schönste Erfahrung als Trainer/Coach?

Wir haben in einem Training mit sehr engagierten Führungskräften innere Stressoren identifiziert, die uns den ganzen Tag über begleiten und zusetzen. Als wir diese nach und nach entdeckt und von allen Seiten beleuchtet hatten, konnten die Teilnehmer diese inneren Anteile für sich akzeptieren und für Ihren Alltag konkreten Nutzen und Kosten identifizieren. Danach war eine Ruhe und Kraft im Raum spürbar, die ich nie vergessen werde.

Ist bei einem deiner Trainings/Coachings schon einmal etwas schief gelaufen?

Einmal ist es mir passiert, dass ich meinen Wecker – gerade am zweiten Tag eines Zeit- und Selbstmanagement Trainings – aus Versehen eine Stunde zu spät gestellt habe. Als mich der Wecker und die Erkenntnis dann aus dem Schlaf gerissen haben, habe ich es gerade noch mit 5 Minuten Verspätung ins Training geschafft. Die Teilnehmer haben es mit Humor genommen!

Beschreibe deine Arbeit als Trainer/Coach in drei Worten!

herausfordernd – inspirierend – energetisierend

Florian Kaschny bei seiner Arbeit als Trainer
Traumberuf Trainer/Coach: spannend, motivierend, emotional!

Ein Interview mit Florian Kaschny (Trainer und Coach). 

Lieber Florian, wie bist du auf die Idee gekommen Trainer/Coach zu werden?

Einer meiner besten Freunde ist selbst Trainer & Coach und meinte, dass ich viele Talente mitbringen würde, die andere Trainer & Coaches nicht haben und auch niemals lernen könnten. Dann bin ich ein-, zweimal bei ihm im Training mit dabei gewesen und habe mir das Ganze angeschaut. Es war für mich eine super positive Erfahrung, die auch noch Spaß gemacht hat! Danach konnte ich mir nichts anderes mehr vorstellen und habe ich mich für meinen erste Trainerausbildung eingeschrieben…

Was gefällt dir am besten an deiner Tätigkeit als Trainer/Coach?

Mein Motivationsleitspruch ist: Menschen ein Stück besser machen! Und das nehme ich mir vor jedem Training oder Coaching vor. Somit lerne ich immer wieder neue Menschen kennen, mit denen ich gemeinsam einen Schritt nach vorne gehe.

Was war bisher die schönste Erfahrung als Trainer/Coach?

Über gut ein Jahr habe ich einen Azubi eines großen Konzerns trainiert und on-the-job gecoacht. Wir haben uns von Anfang an super verstanden, was uns wiederum in der Zusammenarbeit geholfen hat. In diesem Jahr hat sich mein Coachee so gut entwickelt, dass er sogar am jährlich stattfindenden Mitarbeiterwettbewerb des Konzerns teilnehmen durfte, zu dem nur die besten 25 Mitarbeiter Deutschlands eingeladen werden. Ich war als Betreuer ebenfalls mit dabei und durfte live miterleben, wie er nach rund 10 Challenges zum besten Mitarbeiter Deutschlands gekürt wurde.

Ist bei einem deiner Trainings/Coachings schonmal etwas schief gelaufen?

Kommt darauf an, wie man „schief gelaufen“ interpretiert. Eigentlich läuft in jedem Training etwas schief, denn noch nie lief in einem Training alles 100%ig wie geplant! Und das ist auch gut so…  Durch das inhaltliche Anpassen des Trainings an die Teilnehmer bin ich sehr nahe an ihren Erwartungen und Zielen dran. Allerdings musste ich den Umgang damit erst einmal lernen, denn wer mich kennt der weiß: ich bin ein sehr (!) strukturierter Mensch.

Beschreibe deine Arbeit als Trainer/Coach in drei Worten!

spannend – motivierend – emotional

“Systemisches Coaching heißt Systeme zu bewegen”

Der Geschäftsführer und Trainer Florian Falkenberg über die Bedeutung des systemischen Coachings:

Im Coaching geht es darum Räume entstehen zu lassen

Jahrelang ging ich davon aus, die richtigen Methoden kennen zu müssen, um erfolgreich zu coachen. Allerdings fehlte mir etwas in den Coachingsitzungen. Rational nur schwierig erklärbar, da mein Klient zufrieden war und auch die Ziele erreicht wurden. Auf der emotionalen Ebene war ich mir jedoch bewusst, dass es mehr geben müsse, um in wirklichem Kontakt mit meinem Klienten zu sein. Um das tatsächliche Anliegen hinter dem Anliegen zu klären und nicht nur die Vermutung zu haben, dass das was ich tue meinen Klienten voranbringt, sondern das Wissen darüber zu haben, dass dem so sei.

Unser Ansatz „Mensch vor Methode“

Oft verhindert eine Coachingmethode den wahren Kontakt zum Coachee, weswegen wir in unserer Coachingausbildung den Grundsatz „Mensch vor Methode“ vertreten. Ohne Frage sind professionelle Coachingmethoden trotzdem Grundlage professionellen Coachings. Es geht also darum Methoden bei Bedarf nutzen zu können an erster Stelle jedoch den Kontakt zum Klienten herzustellen.

Systemisches Coaching heißt Systeme zu verändern

Systemisches Coaching bietet dabei für uns den Schlüssel, um Systeme in Form von Menschen (=Individualsystem), Teams (=Mikrosystem) oder Unternehmen (=Makrosystem) verändern zu können. Im Individualcoaching (1 Coach und 1 Coachee) geht es darum einen neutralen Raum für den Klienten entstehen zu lassen, damit dieser den bestmöglichen Nutzen für sich und seine Ziele generieren kann. Beim Teamcoaching lässt sich dieser neutrale Raum übertragen, wobei es hier ebenfalls darum geht den bestmöglichen Nutzen für das Teams und dessen Ziele zu schaffen. Während die Komplexität vom Individualcoaching zum Teamcoaching steigt, nimmt sie bei Consultingprozessen, wie wir Unternehmenscoachings auf Makroebene bezeichnen, um ein Vielfaches weiter zu.

Spannend ist nun, dass Sie als Coach all diese drei Ebenen auch im Individualcoaching berücksichtigen können, indem Sie z.B. diese Ebenen abfragen:

  1. Wie geht es Dir bei der Entscheidung nach Hongkong zu gehen? Welche Deiner inneren Anteile sprechen für diesen Schritt und welche dagegen? (Individualsystem)
  2. Was würde Dein Team sagen, wenn Du es verlässt und nach Hongkong gehst? (Mikrosystem)
  3. Welche Auswirkungen hätte dieser Schritt auf Unternehmensebene? (Makrosystem)

Auf der anderen Seite, mindestens ebenso spannend, mit diesen verschiedenen systemischen Ebenen zu arbeiten wie dies bereits angedeutet wurde. So erfahren Sie durch unsere Ausbildung nicht nur wie Sie im Einzelcoaching agieren und Ihren Klienten dabei unterstützen sein Potential vollkommen zu entfalten. Sie erfahren ebenfalls Möglichkeiten, um Teams professionell zu unterstützen und auch wie Sie Organisationssysteme nachhaltig beeinflussen können. All das beginnt jedoch immer bei Ihnen selbst, denn nur wenn Sie Ihre Muster, emotionalen Reaktionen und Ihre Persönlichkeit kennen, können Sie den genannten neutralen Raum kreieren, um andere Systeme erfolgreich zu begleiten und wirkungsvolle Methoden anzuwenden.

Der Grundsatz unserer Ausbildung zum systemischen Coach: Mensch vor Methode.

Ihr Werkzeugkoffer: Systeme nachhaltig verändern können.

Der Weg zu Ihrem Ausbildungsabschluss: Auf Basis professioneller Methoden durch Selbsterfahrung und Coachingpraxis Menschen nachhaltig unterstützen.

Für alle, die unsere Vision teilen: Systeme in ihrem HappyWork unterstützen.

“Gemeinsam Möglichkeiten ausschöpfen” – Interview mit Kerstin Kragh

In diesem Interview erfahren Sie was unsere Trainerin Kerstin Kragh ausmacht und wie Sie Tiefe und Spaß in Ihren Trainings verbindet.

Liebe Kerstin, du bist Trainerin bei der Falkenberg Seminare GmbH mit dem Schwerpunkt Team- & Persönlichkeitsentwicklung. Was gefällt dir denn so an deinem Beruf?

Es ist das Möglichkeiten ausschöpfen. Ob jetzt mit einer Einzelperson oder mit einem ganzen Team zu überlegen: Wo ist das Anliegen? Was hindert mich bisher daran das Ziel zu erreichen? Dann im Anschluss Lösungen ausarbeiten und gemeinsam loslegen.

Hast du ein spezielles Lieblingstool, das du gerne verwendest?

Ja, das heißt „Kill-the-monster-while-it’s-little“. Da geht’s darum, sich zu überlegen, dass wenn man ein ungutes Gefühl bei einer Sache hat oder eine Irritation spürt, wie kann das, wenn ich es nicht ausspreche, zum Konflikt werden. Und wie viel Sinn macht es dann, einen Konflikt direkt anzusprechen.

Was gehört zu deinem Portfolio, bei der Falkenberg Seminare GmbH?

Auf der einen Seite Trainings zum Thema Konfliktmanagement oder Präsentation, aber am allerliebsten mag ich Einzelcoachings oder Teamprozesse begleiten, die sehr individuell sind und wo ich herausfinden kann: Was ist da? Und wo wollen wir hin?

Du begleitest ja auch Teams um Stärken herauszufinden, richtig?

Genau, ich bin zertifizierter Strengthsfinder-Coach. Dabei verwendet man einen Test, in dem man die eigenen Stärken herausfinden kann. Das ist super, um Klarheit zu schaffen – über meine eigenen Stärken aber auch im Team herauszufinden, wie das Team aufgestellt ist, inwiefern leben wir schon unsere Stärken und inwiefern auch noch nicht? Ziel ist es daraus Ableitungen zu treffen, was wir daran ändern wollen.

Für was bist du im Falkenberg-Team bekannt?

Ich würde sagen auf der einen Seite für mein großes Herz und auf der anderen Seite für immer wieder neue, kreative Impulse.

Vielen Dank für das Interview und die Einblicke in deine Arbeit als Trainerin!

Die Macht unserer Gedanken – und wie wir diese beeinflussen können!

Kerstin Kragh (Dezember, 2016)

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und die Terminkalender für 2017 füllen sich von Tag zu Tag mehr. Dabei fragen wir uns, wie wir unsere Zeit am besten investieren, um alle Ziele zu erreichen.

Doch wo stehen wir jetzt gerade? In welche Bereiche unseres Lebens fließt die meiste Energie? Wie viel Prozent davon steuern wir bewusst und wie sehr werden wir gesteuert?

Der beste Prüfstein um das herauszufinden sind unsere Ergebnisse. An ihnen können wir ablesen, worauf wir unseren Fokus gesetzt haben bzw. setzen. Denn worauf wir Energie aufwenden – das wächst.
Die Art und Weise wie wir uns im alltäglichen Leben Fragen stellen und somit einen Fokus setzen, spielt dabei eine große Rolle, denn unser Geist sucht genau auf die Fragen eine Antwort, die wir uns stellen.Manchmal stellen wir uns solche Fragen aus einer schlechten Stimmung heraus (z.B. Warum schaff ich das nicht endlich?) oder wir treffen unsere Entscheidungen aus einer Angst heraus (z.B. Ich kann meinen Job nicht kündigen, weil ich sonst nicht weiß, wie es weitergeht.). Daraus resultieren wiederum unsere Handlungen und schlussendlich die Ergebnisse einer schlechten Stimmung oder eines angstbehafteten Alltags.Die Reaktionskette für unsere Ergebnisse im Leben sieht also folgendermaßen aus:

Gedanken/Fragen => Gefühle => Entscheidungen => Handlungen => Ergebnisse

Die frohe Nachricht ist, wir können unsere Gedanken steuern und somit unsere Ergebnisse aktiv beeinflussen! Häufig fällt dies sehr schwer, weil sich bereits Gefühle von Stolz oder Angst einmischen. Dann hilft es uns die Fragen gezielt umzuformulieren.

Mögliche Fragen, die Ihre Reaktionskette positiv beeinflussen:

  • Was kann ich heute oder diesen Monat tun, damit ich meinem Traum näherkomme?
  • Was kann ich einer Person Gutes tun, die ich liebe?
  • Was macht mein Vorbild, um in dieser einen Sache erfolgreich zu sein? Wie kann ich das auch tun?
Unser Geist wird uns automatisch auch darauf Antworten liefern. Diese bringen uns jedoch positiv weiter und vor allem bleiben wir handlungsfähig. Wie alles im Leben heißt es auch hier Übung macht den Meister und wir laden Sie im Anschluss an diesen Text ein, über vier Fragen zum Jahr 2016 zu reflektieren.
Was war meine größte Erkenntnis in diesem Jahr?
Über was bin ich besonders dankbar?
Auf welchen Erfolg blicke ich zurück?
Welche Person hat mich besonders inspiriert? Was genau hat mich fasziniert?
Woran erkennt man hochwertige Weiterbildung?!

Woran erkennt man hochwertige Weiterbildung mit Qualitätsanspruch: An den Trainermarken

von Florian Falkenberg

Auf dem Weiterbildungsmarkt tummelt sich eine unüberschaubare Anzahl von Anbietern, die Trainings, Coachings und Seminare verschiedenster Couleur anbieten. In sämtlichen Preisklassen tragen diese Formate verschiedenste Namen, um Kunden auf diese aufmerksam zu machen, wie z. B. „Rhetorik für Anfänger“, „Überzeugend auftreten durch die richtige Körpersprache“ oder „Lenken und beeinflussen“. Woran erkennt man nun ein hochwertiges Training oder einen qualitativ wirksamen Trainingsanbieter, noch bevor man dieses erlebt hat?

Weiterbildung ist nicht gleich Weiterbildung, weil letztlich jeder ein Training z. B. im Bereich „Erfolgreiche Kommunikation“ anbieten kann. Manche Anbieter aufgrund ihres Studiums, andere aufgrund ihrer Praxiserfahrung oder wieder andere aufgrund verschiedenster Arten der Weiterbildung. Diese Weiterbildungen variieren dabei und reichen vom Lesen eines Buches zum Thema oder einem Tageskurs bis hin zu jahrelangen Fortbildungen und Vertiefungskursen zu unterschiedlichen Bestandteilen einer Domäne.

seminar

So ist es gerade bei einem so umfassenden Thema wie „Erfolgreiche Kommunikation“ sehr wichtig, Erfahrungen, Weiterbildungen und auch Selbststudium aus verschiedenen Perspektiven, von unterschiedlichen Anbietern und in mehreren Situationen erfahren zu haben. Einen Experten auf einem Gebiet macht gerade das aus, über längere Zeit praktische Erfahrungen aus verschiedenen Perspektiven zu sammeln, diese weiter zu vertiefen und bewusst zu reflektieren. Gerade bei der Reflexion spielen auch wissenschaftliche Studien eine Rolle. Auf der Basis aktuellster Studienerkenntnisse kann Praxiswissen reflektiert und gegebenenfalls korrigiert oder beibehalten werden.

Zusätzlich spielt auch die Vermittlungskompetenz des Trainers eine wichtige Rolle, also die Methodenkompetenz. Ein guter Trainer sollte natürlich auch unterhalten können, um dem Training eine kurzweilige Atmosphäre zu verleihen, zusätzlich sollte er jedoch bewusst Methoden einsetzen, um nachhaltige Ergebnisse zu erzielen. Hierzu ist ein pädagogisch / psychologischer Hintergrund von Vorteil, aber auch umfassende Ausbildungen können diese Kompetenzen vermitteln.

Zusammengefasst charakterisiert sich hochwertige Weiterbildung vor allem durch diejenigen, die sie durchführen, also die Trainer oder Seminarleiter.

Diese sollten sowohl fachliche Experten auf ihrem Gebiet sein als auch methodisch umfangreiche Kompetenzen zur Vermittlung von Wissen besitzen. Letzteres erkennen Sie an einer anerkannten Ausbildung, die praktische Erfahrungen mit wissenschaftlichem Basiswissen vereint. Eine langjährige Beschäftigung mit einem Gebiet (z. B. Kommunikation) führt zur nötigen Erfahrung, die laut Expertiseforschung mit bewusster Reflexion einhergehen sollte. Gewürzt ist alles mit der individuellen Persönlichkeitsnote des Trainers, die ein authentisches Auftreten sicherstellt.

woran erkennt man hochwertige Weiterbildungsanbieter?!

Abb. Die Qualitätspyramide hochwertiger Weiterbildung

Bei unseren Weiterbildungen ist auch die individuelle Absprache im Vorfeld von höchster Bedeutung. Hierdurch erfahren wir die Bedürfnisse unserer Kunden und passen Trainings, Coachings und Weiterbildungsmaßnahmen allgemein auf diese Bedarfe an. Gerade bei unserer Trainerausbildung haben wir ganz genau darauf geachtet Trainermarken einzusetzen. Die Basis Ihrer Weiterbildungsqualität stellt deren langjährige Erfahrung kombiniert mit umfangreichen (akademischen und praxisorientierten) Aus- und Weiterbildungen dar. Die stetige Verbesserung, Reflexion und Vertiefung ihrer Schwerpunkte lässt sie zu Experten werden und ihr Ruf auf dem Weiterbildungsmarkt zu einer Trainermarke.

 

Gerne beraten wir Sie auch persönlich, um Qualitätstrainings von vornherein zu erkennen.

 

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Ihr Team von Falkenberg-Seminare

Erste Einblicke in den Trainerberuf

Erste Einblicke in den Trainerberuf

von Kerstin Kragh

Die Ausbildung zum Trainer ist bekanntlich schon sehr praxisnah gestaltet – Lernen durch Selbsterfahrung, Gruppenübungen, Partneraufgaben, Einzeltraining – ganz viel selber machen und ganz viel reflektieren. Eine super Vorbereitung und trotzdem: Das erste Seminar schlussendlich eigenständig zu organisieren und durchzuführen, ist noch mal ein weiterer großer Schritt.
Vorbereitung:
Oft habe ich schon an Veranstaltungen teilgenommen und auf meinem Platz wartete eine vorbereitete Arbeitsmappe oder ein Handout auf mich. Die Arbeit, die dahinter steckt, konnte ich jetzt durch meine Vorbereitungen erst richtig nachvollziehen. Wow, an was man alles denken muss!
Aufgrund meiner frühzeitigen Organisation konnte ich meine vielseitigen Ideen kreativ gestalten und einbringen. Um mich ganz auf den Inhalt der Veranstaltung konzentrieren zu können, habe ich jemanden für die Verpflegung und Kaffee in den Pausen organisiert (empfehlenswert). Nachdem die Teilnehmer für das Seminar feststanden, habe ich eine „Facebook-Gruppe“ gegründet, so dass sich die TN schon mal „beschnuppern“ konnten und ich die Möglichkeit hatte Bilder und Zitate zur bevorstehenden Veranstaltung zu posten. Das steigerte die Vorfreude auf beiden Seiten. Ein weiterer wichtiger Baustein ist eine grobe Zeitplanung der einzelnen Interaktionen.
Durchführung: 
Egal, welches Thema im Seminar behandelt wird, eine Erwartungsabfrage und Vorstellung der Agenda des Tages ist absolut notwendig. So weiß jeder, was ihn erwartet bzw. man könnte noch nötige Änderungen vornehmen. Meine Sorge, Regeln, Gruppeneinteilungen und Kennenlernspiele würden bei Erwachsenen auf Ablehnung stoßen, erwiesen sich als unbegründet. Im Gegenteil, gerade am Anfang wird eine Gruppeneinteilung bevorzugt, weil sich nicht jeder traut Eigeninitiative zu zeigen. Das gleiche gilt bei den Feedbackregeln zum Ende. Jeder hat schon mal in irgendeiner Form Feedback erhalten oder gegeben, aber was das wirklich konstruktiv? Für die Kennenlernspiele mit dem Hinweis – „Heute werden wir immer wieder auf eigenen Widerstand treffen sowie aus der Komfortzone gehen und das ist genau der Moment, in dem man so viel über sich lernt.“ – waren ebenso alle aufgeschlossen.
Nach der Mittagspause war die Stimmung schön ausgelassen, aber die TN waren nicht mehr so sehr „bei sich“. Intuitiv habe ich eine Meditation ausprobiert und gemerkt: Je selbstverständlicher die Übungen für mich sind, desto selbstverständlicher wurden sie von der Gruppe übernommen. Als Einleitung oder Überleitung habe ich gerne Geschichten oder Metaphern erzählt, was bei jedem Alter super gut ankommt. Parallel zum Seminar habe ich noch eine Aufgabe gestellt: Jeder TN zog ein Los mit dem Namen eines anderen TN und sollte am Ende des Seminars einen „Love Letter“ mit positivem Feedback an die Person schreiben. Das hat sowohl die Motivation und Spannung gesteigert als auch die Aufmerksamkeit bezüglich der anderen TN erhöht.
Nachbereitung: 
Nach dem Seminar war mein Bedürfnis „zu mir zu kommen“ sehr groß. Ich wollte einen Moment alleine sein, um mit dem Seminartag abzuschließen. Dabei half mir das Aufräumen des Seminarraumes im Anschluss. Die TN haben im Zuge des Seminars Briefe an sich selbst geschrieben mit den Zielen, die sie in sechs Monaten erreicht haben wollen. Diese wurden von mir frankiert und dann zu gegebener Zeit verschickt.

Umgang mit Feedback

Obwohl ich eigentlich im Umgang mit Feedback sehr erprobt bin, war das übereinstimmende und von so vielen Leuten erhaltende doch ungewohnt für mich. Das Feedback war durchgehend sehr positiv und trotzdem hat mich das negative bzw. konstruktive Feedback viel mehr eingenommen. Wenn man viel Herzblut in ein Training steckt, will der Perfektionist in einem natürlich, dass alles super läuft. Jetzt, nach Verarbeitung des Feedbacks kann ich sagen, dass alles super lief, aber es hat etwas Zeit gebraucht. Daran merke ich, dass auch Feedback annehmen nicht genug gelernt werden kann. Hier drei Beispiele des Feedbacks meiner TN, die ich erst mal verarbeiten musste:

  1. Wunsch nach Tabellen (z. B vom Arbeitsamt: Thema Berufsfindung)
    • Erstes Empfinden: Oh je, jetzt will der eine Tabelle und ich habe die nicht dabei. Er als TN kennt diese Tabelle und ich als Trainer nicht.
    • Jetzt weiß ich: Wenn die Tabelle im Internet zu finden und somit für jeden erhältlich ist, aber trotzdem noch nicht zur Klarheit über den Beruf geführt hat, reicht sie vielleicht nicht wirklich aus und ist zu allgemein gestaltet. Das Seminar hingegen ermöglicht einem viele individuelle Erkenntnisse über sich selbst, die man nicht einfach so ausdrucken könnte – das ist so viel wert! Aber die Tabelle kann ich mir ja anschauen und das nächste Mal als Zusatz mit austeilen. Vielen Dank für die Inspiration!
  1. Wunsch, noch etwas tiefer zu gehen bei den einzelnen Themen und mehr Reflexionsfragen von mir nach den Einzelübungen
    • Erstes Empfinden: Oh je, dann war das vielleicht zu oberflächlich? Nicht ausreichend?
    • Jetzt weiß ich: Super, bei den TN hat sich wohl was getan und sie wollen nun noch mehr über sich lernen! Vielleicht sogar gleich als Marketing nutzen für neue Seminare – wo würdet ihr gerne noch tiefer gehen? Wie schön, dass in meinen Fragen ein Mehrwert gesehen wird und ihr mehr davon wollt.
  1. Die Kekse waren irgendwann leer
    • Erstes Empfinden:  Empörung (natürlich nur innerlich). Die Verpflegung war kostenfrei und dann noch solche Ansprüche? Hatten die TN vielleicht noch Hunger?
    • Jetzt weiß ich: Das ist wohl das beste Feedback, das man bekommen kann!

Ich war so dankbar, dass eine Freundin nach dem Training für eine Art Supervision für mich bereit stand und ich ihr alle meine Gedanken mitteilen konnte. Dies rate ich auch allen Trainern, die wie ich für Erkenntnisse und Verarbeitungen erstmal Empfindungen in Worte fassen müssen.

Zusammenfassende Erkenntnisse für mich

  • Führung übernehmen ist wichtig und schafft Klarheit (Einteilung, Feedback, Regeln etc.)
  • Ich bringe einen Mehrwert (mein Eingreifen ist gewollt, gemeinsame Reflexion)
  • Jeder Seminarteilnehmer hat eigene Rolle und ist mit seinen eigenen Thematiken beschäftigt
  • Mut zu Pausen / Zeit geben (es langweilt keinen, sondern macht spannend)
  • Was für mich selbstverständlich ist, ist es auch für die TN (wenn nicht, wird das auch kommuniziert)
  • Organisation von „Unterstützern“ (für Rahmengestaltung & Supervision)
Was macht einen Advanced Trainer aus? – unser Ausbildungsfokus

Was macht einen Advanced Trainer aus? – unser Ausbildungsfokus

von Florian Falkenberg

In der Expertiseforschung (Bredl, 2006) wird immer wieder ein Zeitraum von zehn Jahren Berufserfahrung genannt, welchen ein Berufstätiger gearbeitet haben soll, um Expertenstatus zu erreichen. Ist man dann nach zehn Jahren ein Advanced Trainer? Oder spielen andere Faktoren eine Rolle?

Letztlich geht es unserer Meinung nach weniger um die Anzahl der Jahre, welche man in einem bestimmten Beruf tätig ist, als vielmehr um die Art und Weise wie man dort tätig ist.

Folgende 5 Faktoren sind dabei aus unserer Sicht essentiell:

  1. Wissen um die passenden Tools, Methoden und domänenspezifisches Wissen
  2. Sicherheit in der Anwendung dieser Methoden
  3. Eine selbstbewusste Trainergrundhaltung
  4. Das Ausmaß an Reflexion des eigenen Handelns
  5. Eine entsprechende Positionierung

In der Konzeption unserer Trainerausbildung zum „Advanced Business-Trainer“ haben wir bewusst darauf geachtet, genau diese fünf Faktoren zielgerichtet und effizient auszubilden. Jede einzelne stellt eines unserer Hauptziele dar.

 

Wissen um die passenden Tools, Methoden und domänenspezifisches Wissen

Wenn letzteres wohl eher von den Teilnehmern selbst stammt, wie z. B. das Wissen um Projektabläufe in einem internationalen Hightech Unternehmen, erfahren Sie bei uns Trainerwerkzeuge, die nicht nur umfassend in der Handhabung sind, sondern auch den größten Teil auftretender Trainingssituationen im Softskill Kontext abdecken.

 

Sicherheit in der Anwendung dieser Methoden

Durch die ständigen Praxissituationen, in welchen es darum geht, diese Tools anzuwenden und auf verschiedenste Trainingssituationen zu übertragen, erlangen Sie mehr und mehr Sicherheit. Hinzu kommt die Tatsache, dass wir Ihnen außergewöhnliche Lernsituationen bereiten, welche in Erinnerung bleiben.

 

Eine selbstbewusste Trainergrundhaltung

Eine Säule der Ausbildung einer selbstbewussten Trainergrundhaltung besteht genau in diesen beiden genannten Bestandteilen zur Handhabung der Trainerwerkzeuge. Zusätzlich legen wir größten Wert auf einen ausgeprägten Teil an Selbsterfahrung sowie dem Bewusstmachen und Nutzen eigener Persönlichkeitsanteile.

 

Das Ausmaß an Reflexion des eigenen Handelns

Dieser Prozess wird durch ein hohes Maß an Reflexionseinheiten begleitet, um blinde Flecken bewusst zu machen. Damit ist dieser Aspekt eines Advanced Trainers nicht  trennscharf zum Vorherigen. Nur wenn ich mir als Trainer meiner blinden Flecken bewusst bin und mit diesen souverän umzugehen vermag, kann ich effektiv an den Themen meiner Teilnehmer arbeiten. Es lässt sich auch nicht sagen, dass dieser Prozess irgendwann abgeschlossen ist, sondern vielmehr ständige Eigenreflexion eine fortgeschrittene Trainerpersönlichkeit auch weiterhin ausmacht.

 

Eine entsprechende Positionierung

All diese Aspekte nutzen nur bedingt etwas, wenn man selbst schlecht oder nur unzureichend positioniert ist. Daher ist auch dieses Thema fester Bestandteil unserer Ausbildung. Darunter zählt nicht nur eine Marktpositionierung als freier Trainer, sondern ebenso eine interne Positionierung im Unternehmen. Denn nur wer Klarheit über das eigene Profil und einen fokussierten Schaffensbereich verbunden mit den eigenen Zielen hat, kann souverän und überzeugend nach außen auftreten.

Es lässt sich jedoch nicht leugnen, dass Erfahrung eine sehr wichtige Erfolgskomponente eines fortgeschrittenen Trainers ist und auch die genannten zehn Jahre Berufserfahrung oft notwendig sind, um in einer Domäne, wie z. B. auch dem Trainerbusiness als Experte anzukommen. Dabei kann und ist eine entsprechende Seniorität im Trainerbusiness durchaus von Vorteil, allerdings ohne die Erfüllung der genannten Faktoren auf Dauer nur wenig überzeugend.

Bei der Auswahl der Teilnehmer unserer Ausbildung legen wir daher Wert auf das Vorhandensein entsprechender Trainingserfahrung, um im Vorgespräch die individuellen Ziele festzulegen und in der Ausbildung zu verfolgen. Dann heißt es allerdings, durch beständige praktische Erfahrungssituationen unseren Trainerhandwerkskoffer anzuwenden und den Weg zum Advanced Businesstrainer (FaS) anzugehen – mit ständiger Reflexion, außergewöhnlichen Erfahrungen und der passenden Positionierung.

 

Wir freuen uns darauf, wenn Sie den Weg zum Advanced Businesstrainer (FaS) mit uns beschreiten möchten!

Ihr Florian Falkenberg