Unsere Weihnachtsrituale 2019

Für 2019 teilt jeder aus dem Falkenbergteam sein persönliches Weihnachtsritual.

Version 2

Florian Falkenberg

Für mich macht die Weihnachtszeit ganz besonders, dass ein Hauch von Heimlichkeit in der Luft liegt, den ich selbst als Kind erfahren habe und mit meinen Kindern inzwischen genieße. Am Weihnachtstag ist dieser Zauber beinahe greifbar und wir zelebrieren ihn, indem wir vor der Bescherung durch die Straßen gehen und die weihnachtliche Stimmung genießen. Die Kinder hüpfen aufgeregt umher und sind bis obenhin gespannt, wann es nun endlich losgeht. Besonders auch deswegen, weil an der ein oder anderen Ecke die Flügel vom Christkind glänzen. Wenn wir dann wieder nach Hause kommen, müssen alle im Gang warten, bevor die Bescherung beginnt. Irgendwo klingelt ein Glöckchen, die Tür wird geöffnet und alle schreiten ins Wohnzimmer, das nur durch die Lichter des Weihnachtsbaums erstrahlt. Die Augen der Kinder leuchten, wenn sie auch mehr damit beschäftigt sind vor Aufregung durch die Gegend zu laufen oder manchmal ganz ergriffen hinterm Hosenbein zu stehen. Nun singen wir gemeinsam und musizieren weihnachtliche Lieder bevor das ein oder andere Geschenk geöffnet wird. Im Anschluss feiern wir gemeinsam weiter im Familienkreis den Weihnachtsabend.

Friederike Falkenberg

Die Vorfreude auf den Weihnachtstag steigt bei mir in den letzten Abenden vor dem 24.12. mit meinem persönlichen Ritual, bei dem ich sehr liebevoll und individuell die Geschenke für alle Lieben verpacke und persönliche Karten schreibe.
Am 24.12. ist jedes Jahr das gleiche Ritual, dass wir am Nachmittag einen besinnlichen Gottesdienst besuchen und uns danach in der Familie über das traditionellen Weihnachtsessen (einen Kartoffel-Salat und Würstchen nach Geheimrezept meiner Oma) freuen. Im Anschluss gibt es für die Kinder die Bescherung und wir Erwachsenen erzählen von den “guten alten Zeiten”, lachen viel und genießen, wie die Kinder sich an diesem Fest erfreuen und noch an den Zauber vom Weihnachtsmann und dem Christkindl glauben.

Rieke_2019_web
FloK_2019_web

Florian Kaschny

Weihnachten oder die „besinnliche Zeit“ beginnt für mich als Patenonkel eigentlich erst während des Kindergottesdienstes an Heilig Abend: die zum Nachdenken anregende Predigt des Pfarrers, das traditionelle Kinderkrippenspiel oder auch das laute Mitsingen der bekannten Weihnachtslieder… Spätestens bei „Stille Nacht“ am Ende des Gottesdienstes bin ich in Weihnachtsstimmung. Danach geht’s zu mir nach Hause, wo mich meine Frau schon in Kochschürze erwartet. Denn unser jährliches Weihnachtsritual ist das gemeinsame Kochen eines neuen, uns völlig unbekannten Rezepts. Macht immer wieder Spaß und bisher hat es auch immer super lecker geschmeckt!!!

Agnes Cichy

„Postchristmas-Party“
Da ich selbst hier in Regensburg aufgewachsen bin, schätze ich an der Weihnachtszeit vor allem die Tatsache, dass meine ganzen langjährigen Schul- und Studienfreunde an Weihnachten nach Hause kommen. Vor 5 Jahren kam mir die Idee ein paar Tage nach Weihnachten eine „Postchristmas-Party“ zu veranstalten, bei der die übrig gebliebenen Plätzchen, letzte Glühweinvorräte und nicht ganz gelungene Geschenke mitgebracht werden können und man gemeinsam die ruhige Zeit zwischen den Jahren genießt und feiert. Die „Postchristmas-Party“ ist mittlerweile zur Tradition geworden, und ich freue mich auch schon dieses Jahr sehr darauf!

Agnes_2019_web
Warme Gedanken Matthias

Matthias Kating

Wir feiern erst mit meiner Familie am Nachmittag gemütlich mit etwas Glühwein und Plätzchen um uns schön langsam einzustimmen. Am Abend feiern wir bei der Familie meiner Frau und es gibt immer entweder Raclette oder Fondue (immer abwechselnd). Wir verbringen den restlichen Abend meist mit Wein und guten Gesprächen. Dieses Jahr wollen wir mal Wichteln ausprobieren, ich bin gespannt wie es die Stimmung am Weihnachtsabend beeinflussen wird! 🙂

Kerstin Kragh

“Keine Termine und leicht einen sitzen”
Die Definition von Glück von Harald Juhnke.
Das trifft für mich sehr gut auf die Weihnachtszeit und die Zeit zwischen den Jahren zu. Irgendwie ist die sonstige Beschäftigkeit des Jahres auf “on hold” gesetzt und plötzlich steht ein Familien- oder Freundestreffen nach dem anderen an. Ich liebe das! Einfach zusammenSEIN mit seinen Liebsten, Essen, Trinken, Lachen und Quatschen.

Melanie_2019_web

Melanie Schwass

An dieser Stelle muss ich gleich gestehen, dass wir gar kein Weihnachtsritual haben. Unsere Weihnachten sind nie gleich was daher kommt, da unsere Familien und Freunde in ganz Deutschland verstreut wohnen. Wir nutzen jedes Jahr das Weihnachtsfest, um so viele wie möglich aus der Familie an einem Ort zusammenzubekommen. So wird unser Weihnachtsfest immer anderes. Mal gibt es eine Gans und Klöße am Weihnachtsabend, mal Würstchen und Kartoffelsalat, mal gehen wir in die Kirche, mal bleiben zu Hause und spielen etwas gemeinsam. Allerdings sind in den letzten Jahren einige Kinder hinzugekommen und im Moment auch wieder auf dem Weg, weshalb ich gern ein Weihnachtsritual einführen würde. Hierbei liegt mir die Verteilung der Geschenke besonders am Herzen, da das bei uns immer etwas chaotisch abläuft und am Schluss sitzt man einfach nur in einem Geschenkpapierhaufen. Ich hoffe, dass ich in der nächsten Zeit oder in den nächsten Jahren noch ein schönes Ritual finde, um dem Schenken an sich wieder mehr Wert entgegen zu bringen.

Anna Sailer

Mein alljährliches Weihnachtsritual beginnt oft schon Wochen (zugegeben, manchmal sogar Monate) vor Heilig Abend. Jedes Jahr nehme ich es mir zur Aufgabe, die perfekten Geschenke für all meine Liebsten zu finden.

Bei einer riesigen Patchwork-Family kommt da schon einiges zusammen! Wovor sich viele in der Vorweihnachtszeit fürchten, komme ich erst so richtig in Schwung und durchforste Internet und Innenstadt nach den passenden Überraschungen

Anna_2019_web
Mario

Mario Oliva-Pena

Zur Weihnachtszeit liebe ich lange, ausgedehnte Spaziergänge in der Natur. Diese ist zu der Zeit in einer Art Winterschlaf und alles ist friedlich. Das Gehen und Schweifen-lassen der Gedanken verleiht mir Ruhe und Kraft. Nach dem Spaziergang gibt es dann eine schöne heiße Tasse Tee.

Linda Vitti

Weihnachten Daheim.
Alle Jahre wieder trifft sich unsere Familie und meine Freunde, die ich seit der Kindheit kenne, Weihnachten in einem kleinen Dorf im Bayerischen Wald. Zur Christmette geht man in die kleine Bergkirche; trinkt am Lagerfeuer ein zwei Glas Glühwein und nascht die Plätzchen der Nachbarinnen; hat Zeit für schöne Gespräche und schwereloses Innehalten.

Linda
Sabrina_web

Sabrina Thomas

Entschleunigung zur Weihnachtszeit
Mein Weihnachtsritual besteht darin, dass ich mir Zeit für mich nehme. Ich liebe es über die Feiertage meine Sachen auszusortieren und mir Zeit zum Malen zu nehmen. Im Alltag stelle ich dies oft an letzter Stelle, doch durch die Feiertage ist alles entschleunigter. Auch ein Spaziergang durch das Dorf, aus dem ich komme, gehört für mich zur Weihnachtszeit. Am besten kann man den Abend mit einer heißen Schokolade und einem Buch ausklingen lassen.

Ramona Bosek

Die Weihnachtszeit wurde für mich, seit ich von zu Hause ausgezogen bin immer wertvoller. Es ist schön ein paar Tage mit Eltern, Geschwistern, Tante, Onkel, Cousin und Cousinen, um sich zu Hause zu verbringen. Seit ich mich erinnern kann gibt es für uns dann an Heiligabend immer die gleichen zwei Gerichte, ein bayrisches und ein polnisches. Das ist wohl unser größtes Weihnachtsritual. Wir essen und feiern immer mit der ganzen Familie plus Oma und Opa. Außer dem vielen und guten Essen läuft die Weihnachtszeit eigentlich auch jedes Jahr sehr ähnlich ab. Ich freue mich immer am meisten auf die ganze Zeit, die ich mit meiner Familie und Freunden verbringen kann und auf die vielen Geschichten von Freunden, die man das restliche Jahr über kaum sieht.

Ramona_2019_web
Administrator